Espressokocher im Test – weil guter Kaffee wichtig ist

Ein Espressokocher

Ein Espressokocher

Die Deutschen lieben ihren täglichen Kaffee am Morgen, mittags in der Pause oder spät am Nachmittag wenn noch anstrengende Meetings bevorstehen. Im Schnitt trinkt jeder zweite Deutsche mehr als 3 Tassen Kaffee am Tag, was mehr oder weniger gesund ist. Und dennoch können und wollen die meisten nicht auf ihr hoffeinhaltiges Heißgetränk verzichten. Ob Cappuccino, schwarzer Kaffee, Milchkaffee oder Latte Macciato, schmeckt der Kaffee morgens nach dem Aufstehen, so scheint es ein guter Tag zu werden.

Auch die italienisch traditionelle Art des Kaffees, nämlich der Espresso, scheint mittlerweile hierzulande sehr beliebt zu sein. Wer einen guten Espresso kochen möchte, der benötigt dafür aber  eine entsprechende Espressokanne oder Espressomaschine. Und diese sind mittlerweile in unzähligen Variationen erhältlich. Welche Hersteller empfehlenswert sind und  worauf es beim Kauf einer Espressokanne ankommt, erfahren Sie in nachfolgendem Artikel.

Zu unserer Espressokocher Empfehlung *

Der Espressokocher Test

Espressokocher Tests

Espressokocher Tests

Wenn Sie am überlegen sind sich einen Espressokocher kaufen zu wollen, so sollten Sie sich zunächst mit den verschiedenen Herstellern auseinandersetzen und die Preise unter ihnen vergleichen. Dabei kommt es natürlich erst einmal darauf an, wie viel Geld Sie für einen guten Espressokocher ausgeben möchten und was dieser alles an Funktion und Ausstattung haben sollte. Stellen Sie sich vorab daher die Frage, wie viele Espressotassen Sie pro Tag genießen möchten und vor allem, wie viele Tassen Sie auf einmal produzieren wollen.

Möglicherweise sind auch andere Familienmitglieder leidenschaftliche Espressotrinker oder Sie genießen ihn öfter einmal gemeinsam mit einigen Freunden. So gibt es Espressokocher, welche für nur 1 Tasse ausreichend Espresso kochen kann und solche, welche gleich für 12 Tassen Espressoportionen herstellt.

Wenn Sie sich über die Menge und das Volumen Ihrer Espressokanne erkundigt haben, so sollten Sie sich mit dem Material der Kanne beschäftigen. WMF Espressokocher stellen beispielsweise mit sehr hochwertigem Edelstahl her, andere sind aus Keramik und auch die Porzellankanne ist mittlerweile bei uns angekommen.

Die besten Espressokocher im Vergleich

Espressokocher im Vergleich

Espressokocher im Vergleich

Im Espressokocher Vergleich zeigen sich die Modelle mit Edelstahl, bzw. die Edelstahl Espressokocher, als wahre Testsieger. Auch diverse Empfehlungen aus echten Testberichten zeigen, dass Edelstahlkannen äußerst widerstandsfähig und robust sind und über mehrere Jahre hinweg halten. WMF, Rommelsbacher oder Bialetti stellen beispielsweise Espressokocher aus qualitativ hochwertigem Edelstahl her. Wirklich guter Espresso Kaffee kann nur in guten Espressokannen entstehen.

Nun stellt sich die Frage, worauf Sie Ihren Espressokocher stellen möchten. Mittlerweile sind in vielen Haushalten bereits die modernen Induktionskochfelder integriert, weswegen auch explizit dafür entsprechende Espressokocher für Induktionsherde hergestellt werden. Diese können dann ausschließlich auf einer Induktionsplatte erhitzt werden. Ebenso würde eine Espressokanne für ein Ceranfeld nicht auf einer Induktionsplatte funktionieren. Grund dafür ist die unterschiedliche Erhitzungsmethode. Bei der Induktion funktioniert das Erhitzen über elektronische Impulse und eher punktuell, weswegen nicht die ganze Platte erhitzt wird, sondern nur die Fläche auf der die Espressokanne steht.

Wer sich für keines der beiden Varianten entscheiden möchte, für den kann ein elektrischer Espressokocher die Lösung sein. Diese benötigen weder ein Ceranfeld, noch eine Induktionskochplatte oder andere Heizplatten.  Lediglich ein Stromanschluss, also eine Steckdose, sollte vorhanden sein. Wer eine Espressomaschine ohne Strom bevorzugt, der muss schon etwas tiefer in die Tasche greifen, denn hier sind die guten Modelle teuer. Bialetti Venus, Alessi oder Cilio wären hier zu nennen.

Zu unserer Espressokocher Empfehlung *

Ein guter Espressokocher hat also seinen Preis und dennoch können Sie beim Onlinekauf den einen oder anderen Euro sparen. Achten Sie beim Kauf daher auch auf die Preise und machen Sie einen Preisvergleich. Wirklich günstig wird es beispielsweise bei Modellen von IKEA, aber auch Dolce Gusto oder Nespresso sind bekannte und gute Marken, welche auch gute Qualität bieten.

Worauf beim Espressokocher kaufen achten?

Oben genannte Faktoren, die bei der Kaufentscheidung helfen sollen, lassen sich nachfolgend noch einmal auflisten:

  • Material und Verarbeitung (Testsieger Edelstahl Espressokocher)
  • Menge und Volumen der Tassen (3 Tassen, 4 Tassen, oder mehr?)
  • Namhafte Hersteller bevorzugen (Preisvergleich)
  • Art der Hitzeübertragung (Induktionskochfeld, Ceranfeld, elektrischer Espressokocher)
Espressokocher kaufen

Espressokocher kaufen

Haben Sie oben beschriebene Aspekte umschrieben und für sich geklärt, so können Sie sich online auf die Suche nach dem besten Espressokocher machen. Haben Sie schließlich mehrere Modelle zur Auswahl vor sich, so vergleichen Sie Preise und auch das Espressokocher Zubehör. Einige Hersteller bieten im Lieferumfang direkt Ersatzteile, wie zum Beispiel eine zweite Dichtung, einen austauschbaren Griff oder ein zusätzliches Sieb mit an. Auch diverse Reinigungsutensilien sind nicht unüblich.

Wichtig ist also auch das Zubehör und ebenso, dass Sie später benötigte Ersatzteile einfach und unkompliziert beim Hersteller nachbestellen können. Außerdem sollte eine Anleitung für den richtigen Aufbau und der Reinigung beiliegen oder zumindest online im Internet runter zu laden sein. Ein richtiger italienischer Espressokocher muss natürlich auch danach aussehen und so bevorzugen viele Espressokannen Käufer die klassische Aufmachung einer Espressokanne.

Ist der Espressokocher elektrisch, so entsprechen diese Modelle nicht mehr der italienischen Tradition. Aber darüber lässt sich dann streiten, die einen behaupten sogar, dass die Qualität des Kaffees oder des Espressos darunter leiden würde. Wir finden, das ist Ansichtssache.

Espressokocher: Beliebte Hersteller im Test

  • Bialetti
  • Cloer
  • WMF
  • Rommelsbacher

Vorteile von Espressokochern im Allgemeinen

  • Günstiger Anschaffungspreis, auch bei sehr guter Qualität
  • Laufende Kosten sind niedrig (keine teuren Kaffeekapseln)
  • Passende Modellgrößen erhältlich (für eine oder mehrere Personen gleichzeitig Espresso kochen, kein zusätzliches oder zweites Aufbrühen notwendig)
  • Kleine und kompakte Größe (lässt sich nach der Nutzung und Reinigung leicht überall verstauen, daher auch für kleine Küchen vorteilhafter)
  • Legendäres Designe (Espressokocher kommen nie aus der Mode, da sie bereits seit etwa 80 Jahren im gleichen Designe hergestellt und verkauft werden)
  • Elektrische Espressokocher erhältlich (traditionelle Modelle weichen den elektrischen und modernen Geräten, teilweise sogar mit Zeitschaltuhr)

Nachteile von Espressokochern im Allgemeinen

  • Die Wahl der passenden Bohnen fällt vielen schwer, daher häufiges Probieren und Mischen notwendig ehe die richtige Sorte gefunden wurde
  • Zubehörteile notwendig wenn mehr als nur Espresso gekocht werden will. Beispielsweise werden Milchaufschäumer für Latte Macciato notwendig
  • Keine automatische Reinigung, Espressokocher müssen aufwändig per Hand nach jeder Nutzung gereinigt werden, viele Modelle sind nicht spülmaschinenfest.
  • Gehen diverse Kleinteile kaputt, so müssen diese vom Hersteller neu bezogen werden und die Espressokanne verursacht Verschmutzungen (Überlaufen, Festbrennen am Herd)
  • Spezielle Reinigungsmittel und Entkalker für die Reinigung notwendig

Wie viele Tassen soll ein Espresskocher schaffen?

Espresso Tassen

Espresso Tassen

Egal ob Sie sich für einen Espressokocher für 2 Tassen oder einen Espressokocher für 6 Tassen entscheiden, bei guter Qualität und Auszeichnung von Stiftung Warentest, können Sie auf guten Espresso hoffen. Das Volumen hat nichts mit der Qualität des Espresso Kaffees zu tun. Die Espresso Bohnen allerdings schon und auch hier scheiden sich die Geister, was die Wahl der besten Espresso Bohnen angeht.

Um irgendwann Ihren Lieblingsespresso herauszubekommen, müssen Sie wohl oder übel mehrere Sorten Bohnen probieren. Der gravierende Unterschied zwischen Espressobohnen und Kaffeebohnen liegt in der Röstdauer der rohen Kaffeebohnen. Normale Kaffeebohnen werden etwa dreizehn Minuten lang geröstet, Espresso Bohnen mit etwa zwanzig, also um ein paar Minuten länger. Durch die fast doppelt so lange Röstdauer entstehen an der Oberfläche der Bohnen entsprechende Öle und sind daher auch viel dunkler.

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Auch die glänzende Oberfläche deutet auf echte und gute Espresso Bohnen hin. Außerdem sind echte Espresso Bohnen schonender für empfindliche Mägen, da durch die Röstung diverse Säuren abgebaut werden. Ebenso entscheidend bei der Herstellung von guten Espresso Bohnen ist der Druck und der Mahlgrad, wobei das Wasser für einen Espresso mit mindestens 9 bar durch das gepresste Mehl fließen muss. Die Wassertemperatur liegt dabei bei etwa 90 Grad, weswegen hierfür auch keine Papierfilter, sondern richtige metallische Siebe verwendet werden müssen.

Und welche Sorten soll ich jetzt für meinen Espresso kaufen? Hier sind die Geschmäcker wie eben genannt sehr verschieden. Probieren Sie daher auch einfach Mischungen aus, wenn Sie sich nicht für eine Sorte entscheiden können. Geeignet sind die Sorten Arabica und Robusta, letztere Sorte schmeckt dabei eher erdig und bitter und schmeckt etwas schwer. Arabica ist eine mildere Variante, denn sie besitzt viel weniger Bitterstoffe. Auch die Crema ist etwas heller. Wie gesagt können Sie die beiden Sorten auch miteinander mischen. Lassen Sie sich diesbezüglich einfach im Shop beraten oder lesen Sie diverse Empfehlungen aus dem Netz. Im Anschluss daran bleibt Ihnen nicht mehr übrig, als verschiedene Sorten zu probieren.

Wenn Sie nicht selbst mahlen können, so können Sie die Mischungen auch schon gemahlen kaufen. Für wirklich guten Espresso empfiehlt es sich allerdings, die Bohnen erst kurz vor dem aufbrühen zu mahlen, da dann die Aromen noch größtenteils enthalten sind.

Kaffee aus unterschiedlichen Maschinen

Wer gerne in den Genuss einer heißen Tasse Kaffee kommt, der bevorzugt vielleicht nicht immer einen echten Espresso. Ab und an darf es mal ein Cappuccino sein, ein Milchkaffee oder einfach nur eine Tasse Kaffee schwarz. Auch mögen nicht alle Familienmitglieder oder Freunde nur Espresso, weswegen sich eine Espressokanne nicht immer eignet. Wer gerne mal einen Latte Macciato anbietet, der kann seine Espressokanne mit einem passenden Milchaufschäumer ergänzen.

Einige Menschen trinken ihren Espresso gerne mit einem Schuss Milchschaum und auch der berühmte Latte Macciato besteht aus geschäumter Milch mit einem oder zwei Espresso. Milchaufschäumer aus Glas werden hierbei bevorzugt, da sie auf der Herdplatte erhitzt und gleichzeitig geschäumt werden können. Auch elektrische Milchaufschäumer können erworben werden und werden beispielsweise ebenfalls von WMF, Cilio oder Alessi angeboten.

Wirklich günstig sind die zusätzlichen Kaffeeergänzungen bei IKEA oder anderen Einrichtungshäusern, wobei auch Tchibo günstige und hochwertige Produkte anzubieten hat. Wie Sie einen Milchaufschäumer richtig bedienen, können Sie bestenfalls im Internet nachlesen oder in der beiliegenden Anleitung. Passend hierfür würde sich ein Espressokocher von Bialetti anbieten. Und auch für die Induktionsplatte oder das Ceranfeld gibt es entsprechende Produkte.

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Kapselmaschinen, Padmaschinen oder Espressokocher?

Kaffeebohnen für Maschinen

Kaffeebohnen für Maschinen

Da diese Vorgehensweise häufig sehr aufwändig ist, empfehlen sich für größere Familien oder größere Freundeskreise der Kaffeevollautomat, welche sowohl den Milchschaum, als auch den Kaffee gleichzeitig herstellt und auf Knopfdruck den fertigen Kaffee für Sie zubereitet. Wirklich günstig sind gute und qualitativ hochwertige Kaffeevollautomaten aber nicht und beginnen oftmals im mittleren dreistelligen Bereich. Im direkten Vergleich lohnt sich also ein solcher Automat nur dann, wenn Sie mehrere Personen täglich oder häufig mit unterschiedlichen Kaffee Kreationen versorgen möchten.

Ebenso hat sich unter den Kaffeemaschinen die bekannte Kaffeepadmaschine, welche den Vorteil hat, dass Sie sich nicht selbst um gemahlenen Kaffee kümmern müssen, sondern für den fertigen Kaffee lediglich Pads oder Kapseln besorgen einlegen müssen. Die Kaffeepadmaschine von Dolce Gusto oder Nespresso ist im mittleren Preissegment angesiedelt und ab etwa 150 Euro erhältlich.

Einen Vergleichstest von Kaffeemaschinen finden Sie auch bei iSearch, dem Kaffeemaschine Test.

Beachten Sie allerdings dabei die laufenden Kosten für die Kapseln, welche je nach Marke unterschiedlich viel kosten. Die Hersteller empfehlen auch immer die hauseigenen Kapseln zu kaufen und keine No-Name-Kapseln, welche zugegeben viel günstiger sind, zu benutzen. Im Falle eines Garantiefalles würde der Hersteller dann nämlich den  Anspruch verweigern und das könnte ärgerlich sein.

Eine weitere Alternative vom Espressokocher besteht in einer Siebträgermaschine, welche im Gegensatz zum Vollautomaten aus Metall besteht. Edelstahl weist meist eine sehr hohe Lebensdauer und Unempfindlichkeit auf, weshalb diese Maschinen häufig in der Gastronomie anzutreffen sind. Auch das Zubehör kann hier unterschiedlich ausfallen. Die Maschinen arbeiten mit einem automatischen Brühvorgang, was bedeutet: Espresso stets auf Knopfdruck!

Die Handhebelmaschine wird Ihnen vielleicht gar kein Begriff mehr sein und tatsächlich handelt es sich bei einer solchen Kaffeemaschine um ein eher sehr altes Produkt, um genau zu sein, um die erste Espressomaschine die es gibt. Natürlich sind diese  Espressokocher heute wieder sehr modernisiert. Das Besondere liegt im Erlebnis der Zubereitung. Man hört das Mahlen der Bohnen, riecht den Kaffee sehr intensiv und man sieht live dabei zu. Und auch die Optik ist immer noch etwas Besonderes und geradezu nostalgisch.

Espressokocher Tests – Fazit

Espressokocher Ratgeber

Espressokocher Ratgeber

Sie möchten einen ausgezeichneten Espresso kochen und sich selbst, ihrer Familie und ihren Gästen einen guten Espresso bieten. Der Espressokocher Test zeigte uns, dass es viele hervorragende Modelle und Ausführungen hierfür gibt. Namhafte Hersteller sind aber aufgrund von hohen Qualitäts- und Verarbeitungsstandards anderen Herstellern zu bevorzugen. Vergessen Sie aber nie, dass nicht nur das Produkt alleine für einen guten Espresso zuständig ist, sondern auch die richtige Mischung an Espresso Bohnen.

Zu guter Letzt liegt es auch an der richtigen Bedienung und Reinigung oder Wartung Ihrer Espressokanne. Wenn Sie oben beschriebe Aspekte beachten, werden Sie sicherlich die richtige Espressomaschine finden, vorausgesetzt natürlich, Sie achten auch auf Auszeichnung von Stiftung Warentest und anderen Testergebnissen.

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