Die besten Espressokocher Kaffeebohnen

Guter Espresso

Guter Espresso

Nicht nur die Reinigung und die Pflege, das Modell, der Hersteller oder das Material eines Espressokochers sind entscheidend für den Geschmack Ihres Espressos. Auch die verwendeten Kaffeebohnen spielen dabei eine nicht untergeordnete Rolle. Wenn Sie sich also eine teure, qualitativ hochwertige Espressokanne zugelegt haben und Ihr Espresso trotzdem nicht so schmeckt, wie Sie sich das vorgestellt haben, so könnte es also an den falschen Kaffeebohnen liegen.

Welche Kaffeebohnen sich für Ihren Espressokocher am besten eignen und worin die Unterschiede der Bohnen liegen, erfahren Sie in nachfolgendem Artikel. Wir zeigen nicht nur, worauf beim Espressokocher Kaffeebohnen kaufen geachtet werden muss – wir erklären auch, welche Arten an Kaffee und Espresso mit einem Espressokocher zubereitet werden können.

Welche Espresso Varianten gibt es überhaupt?

Um die Frage nach den geeigneten Espressobohnen beantworten zu können, sollten Sie zunächst die verschiedenen Varianten für Espresso kennen. Bei einem Espresso wird heißes Wasser unter hohem Druck durch eine dunkel geröstete und fein gemahlene Kaffeebohne gedrückt. Dabei gibt es verschiedene Varianten der Kaffeezubereitung.

  • Espresso Solo

Ein einfacher Espresso Solo wird mit 30 ml Wasser zubereitet. Dafür benötigen Sie 8 Gramm fein gemahlene und dunkel geröstete Espressobohnen, welche mit einem Druck von 9 Bar und einer Temperatur von 90 Grad hergestellt werden. So gelangt circa 75 Prozent des Koffeins der Bohnen in den Espresso.

  • Espresso aus dem Kaffeevollautomaten

Verwechseln Sie bitte nicht den Espresso aus dem Siebträger und dem Kaffeevollautomaten. Sie unterscheiden sich einfach in Sachen Extraktion, der Struktur und dem Geschmack. Sogar optisch sind Unterschiede erkennbar. Kaffeevollautomaten können keinen sehr feinen Mahlgrad erreichen, denn für diesen werden die Körner gröber gemahlen, was sich letztlich auf den Geschmack auswirkt.

  • Doppelter Espresso

Bei einem doppelten Espresso benötigen Sie in etwa 14 Gramm Kaffeepulver und 50 ml. Wasser.

  • Espresso Macciato

Hier wird der Espresso von ein wenig Milchschaum befleckt, nicht wie einem Latte Macciato oder einem Milchkaffe. Einige mögen einfach einen Schuss heiße Milch. Der Espressoanteil sollte dabei aber immer über 50 Prozent liegen.

  • Ristretto

Ein Ristretto ist ein kurzer Espresso, welcher mit der gleichen Kaffeepulvermenge wie ein Espresso zubereitet wird. Allerdings wird bei diesem nur die Hälfte des Wassers verwendet. Der Extraktionsprozess wird nach der Hälfte einfach abgebrochen. Diese Art von Espresso ist mehr als nur ein halber Espresso, denn in der ersten Hälfte werden besonders viele Aromen enthalten sein. Ein Ristretto ist dunkler und erinnert an edle 100 Prozent Schokolade.

  • Kaffee Lungo

Ein Kaffee Lungo ist ein Espresso, durch den die doppelte Menge an Wasser beim Bezug mit dem Siebträger gelaufen ist. Eigentlich das Gegenteil eines Ristrettos.

Wir könnten Ihnen nun noch den Kaffee Americano und den Espresso auf Eis vorstellen und auch der entkoffeinierte Espresso sei an dieser Stelle zu erwähnen. Wir möchten uns nun aber wieder den richtigen Bohnen widmen.

Diese Kaffeebohnen eignen sich Espressokocher

Kaffeebohnen für Espresso

Kaffeebohnen für Espresso

Wir empfehlen Ihnen die Kaffeebohnen mit einer Kaffeemühle immer frisch zuzubereiten. So können Sie die benötigte Menge genau überschauen. Das Aroma der Kaffeebohne lässt sich so am besten erhalten, wenn die Bohne erst unmittelbar vor der Zubereitung gemahlen wird. Jede Kaffeebohne hat eine andere Eigenschaft und einen charakteristischen Geschmack. Durch die Zubereitung kann die Espressomaschine das volle Geschmacksvolumen der Bohne wiedergeben.

Für die Espressozubereitung werden ausgewählte Mischungen aus 70 Prozent Arabicabohnen und 30 Prozent Robustabohnen empfohlen. Diese Mischung besitzt eine sehr gute Struktur, vollmundige Aromen und eine ausgezeichnete Crema. Kaffeebohnen für den Espresso werden dunkler geröstet als für normalen Filterkaffee. Je länger die Röstung andauert, desto mehr sinkt der Säuregehalt.

Im Grunde genommen müssen Sie selbst entscheiden, welche Bohnen oder welches Mahlgut Sie kaufen wollen. Die Geschmäcker sind hier einfach verschieden und womöglich müssen Sie erst einiges ausprobieren, ehe Sie die perfekte Mischung für sich gefunden haben. Sie können sich in einigen Shops sogar selbst Mischungen zusammen stellen und damit wild herumexperimentieren. Hier gilt einfach: Probieren geht über studieren. Wichtig ist nur, dass Sie auf sehr fein gemahlene Bohnen achten, da ansonsten das Sieb verstopfen kann. Je feiner die Bohne, desto intensiver der Geschmack.